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Neben der Naturkatastrophe in Japan und den Ereignissen im Atomkraftwerk Fukushima sorgten im Monat März die Rating-Herabstufungen von Spanien, Portugal und Griechenland sowie höhere Inflationskennzahlen im Euroraum für erhöhte Volatilität auf den Devisenmärkten.
In der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) Anfang März mahnte Präsident Trichet zur erhöhten Wachsamkeit („strong vigilance“), was traditionell die Märkte auf eine Erhöhung des Leitzinssatzes zur nächsten Möglichkeit vorbereiten soll. Der Euro reagierte nach der Ankündigung mit Gewinnen gegen die meisten Währungen. Durch die Ankündigungen einer Rating-Herabstufungen von Euroland-Peripheriestaaten durch die Ratingagenturen S&P und Moody´s kam im März jedoch erhöhte Volatilität in die globalen Währungsmärkte. In diesem Zusammenhang wurden Spanien von Moody´s um eine Ratingstufe sowie Portugal und Griechenland von S&P und Moodys um 2-3 Ratingstufen herabgestuft. Hierdurch wurde die erkennbare Euro-Aufwertung immer wieder von Rücksetzern unterbrochen. Nach der Naturkatastrophe in Japan kam es zur sogenannten Repatriierung von Vermögenswerten, d. h. japanische Auslandsanlagen wurden in japanische Währung zurückgetauscht. Hierdurch erreichte der Yen zum Euro und US-Dollar innerhalb weniger Tage neue Mehrjahreshochs. Mitte des Monats einigten sich daraufhin die Zentralbanken der führenden Wirtschaftsnationen darauf, den Yen künstlich zu schwächen, um die Erholung der japanischen Wirtschaft zu erleichtern. Infolgedessen kam es seit Mitte März zu erheblichen Gewinnen des Euros sowie des US-Dollars gegenüber dem japanischen Yen. Die Ende des Monats publizierten Zahlen zur Inflation in Deutschland (März: 2,1 % ggü. Vorjahr) und Euroland (2,4 % ggü. Vorjahr) lagen zum Teil deutlich über dem Ziel der europäischen Zentralbank von nahe aber unter 2 %. Dieser Trend unterstreicht nochmals die durch die EZB avisierte Zinserhöhung.
Der Euro konnte sich im Monat März gegen nahezu alle Währungen behaupten. Anfang des Monats notierte der Euro zum US-Dollar noch bei 1,3800 und konnte sich bis zum Ende des Monats auf 1,4190 erholen.
Der Berenberg Currency Alpha UI konnte trotz des volatilen Marktumfeldes der letzen Wochen von den Marktbewegungen profitieren. In den kurz- und mittelfristigen Modellen war weiterhin eine deutlich erhöhte Handelsaktivität zu verzeichnen. Aufgrund seiner aktuellen Positionierungen sollte der Fonds weiterhin von einer Euro-Aufwertung profitieren können.
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erstellt am 15.04.2011 09:24:37
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