Zurück zum Forenbereich
Marktbericht vom Juli 2010
Marktbericht vom Juli 2010
|
hdm@met-finanz.de

Beitraege: 28
Die Turbolenzen der letzten Monate an den weltweiten Aktienmärkten, ausgelöst von Zweifeln an der Rückzahlungsfähigkeit und Bonität der Euro-Schuldensünder Portugal-Italien-Griechenland-Spanien und am Fortbestand des weltweiten Wirtschaftsaufschwungs, haben bekannter Weise etliche Ampeln unseres IT-Trendfolge- und Marktanalysewerkzeuges auf ROT gesetzt.

Es gibt aber auch Märkte bzw. Teilmärkte, deren Ampeln nach unserem IT-Handelssystem auf GRÜN zurück geschaltet haben. Einige Märkte wie z.B. der DAX bilden trendlos einen sogenannten „Sägezahnmarkt“ zwischen 5700 und 6300 Punkten aus und wechseln nicht selten im Verlauf einer Wochen von ROT auf GRÜN zurück auf ROT oder von GRÜN auf ROT zurück auf GRÜN.



Probleme von Trendfolgesystemen
Trendfolgesysteme sind computergestützte Handelssysteme, die mit Hilfe von Kauf- bzw. Verkaufssignalen versuchen mit dem Trend zu handeln.

In Seitwärts- und Sägezahnmärkten werden häufig nicht vorhandene Trends (Fehlsignale) signalisiert. Diese führen bei konsequentem Handeln zu Ein- und kurz darauf zu Ausstiegen oder umgekehrt und damit zu vielen kleinen Verlusten. 




Die aktuelle Investitionsquote des M.E.T Fonds-PrivatMandat liegt bei gut 80%.
Fundamental sind wir weiter zuversichtlich. Natürlich erwarten wir wegen der Südländerkrise weiterhin starke Schwankungen. Aber wir denken, dass die Weltwirtschaftspolitik die Sache in den Griff bekommt. Das globale Umfeld ist weiter gut, die Weltwirtschaft und damit auch der deutsche Export brummen, die Notenbankzinsen bleiben niedrig, die Liquidität ist reichlich. Gold erlebt ein Comeback als internationale Reservewährung, Zentralbanken und größere Investoren halten wieder mehr davon als Alternative zu Dollar, Euro und Yen.



Vorteile von Trendfolgesystemen
Nach zwei Megakrisen innerhalb eines Jahrzehnts zeichnet sich das moderne erfolgreiche Vermögensmanagement weniger durch Gewinnmaximierung als vielmehr durch effizientes Risikomanagement aus, dass gravierende Verluste von vornherein vermeiden soll. In den vergangenen eineinhalb Jahren haben vor allem Fonds mit einem vermögensverwaltenden Charakter gezeigt, dass sie dieser Aufgabe gewachsen sind. Ihr aktives Management, ihre Streuung und vor allem die Freiheit, Krisen einfach am Spielfeldrand auszusitzen, haben enormen Zuspruch erhalten.


12. Juli 2010
M.E.T. finanz
____________________

erstellt am 22.07.2010 16:00:17
Seite 1

MMD-News

  • MMD-Mandat über FondsKonzept AG verfügbar Vermögensverwaltende Ansätze erfüllen die Wünsch...weiter

  • Nutzen und Grenzen von VV-Fonds Die individuelle Vermögensverwaltung durch professionelle Asset...weiter

  • Klaus-Dieter Erdmann im Interview Klaus-Dieter Erdmann im Interview mit Herrn Dr. Bernhard Jüne...weiter

Asset-Manager-News

  • Huber, Reuss & Kollegen: Marktkommentar April 2012 In Spanien muss die Regierung aktuell den Spagat zwischen einem st...weiter

  • Quint:Essence Capital - Sorgen vor den Wahlen, noch größere Sorgen nach den Wahlen Eine Wahl jagt die Nächste. In Frankreich war das Ergebnis eind...weiter

  • YPOS Consulting: YPOS Markets 20/2012 An Deutschland scheinen die wirtschaftlichen Probleme anderer EU-S...weiter